Was bedeutet Private Equity?

Eine noch relativ junge Anlagemöglichkeit ist das Private Beteiligungskapital. Hierbei handelt es, wie der Name unschwer erkennen lässt, um eine Möglichkeit, Kapital von institutionellen Anlegern bereitzustellen. Man unterscheidet hier allerdings auch wieder zwischen zwei verschiedenen Anlageinstitutionen. Auf der einen Seite ist da die Kapitalbeteiligungsgesellschaft, welche hauptsächlich in bestehende Unternehmen investiert. Auf der anderen Seite findet man hier auch die so genannte Wagnisfinanzierungsgesellschaft. Sie investiert in junge Unternehmen, bietet meist einen höheren Gewinn, aber eben auch ein höheres Risiko. Da nun allerdings im Finanzbereich auch mehr und mehr englische Begriffe Einzug gehalten haben, wird man diese beiden Begriffe eher nicht mehr allzu häufig hören. Abgelöst wurden sie von den Private Equity Gesellschaften und den Venture Capital-Gesellschaften. Die Private Equity Fonds finanzieren sich durch das Kapital verschiedener institutioneller Anleger, hierzu zählen unter anderem Banken und Sparkassen. Allerdings findet man unter den Anlegern auch immer mal wieder ziemlich vermögende Privatpersonen. Auch große Versicherungsunternehmen gehören zu den Anlegern. Das Kapital, welches von den Private-Equity-Gesellschaften eingesammelt wird, kommt in der Regel mittelständischen Unternehmen zu Gute. Diese können mit Hilfe dieses Kapital oft kleinere und auch mittlere Investitionen tätigen, um vielleicht in wirtschaftlicher Hinsicht konkurrenzfähig zu bleiben, oder auch um weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Ein interessierter Anleger sollte hier allerdings bei einem freundlichen und fachkundigen Berater genauere Informationen einholen.

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Der Artikel Was bedeutet Private Equity? in der Kategorie Versicherung / Finanzen, wurde am 06.06.2008 um 08:46 Uhr geschrieben und vom Autor Jan Richter j.richtertrendmile.com verfasst.