Sind offene Immobilienfonds die bessere Anlagemöglichkeit?

Bei den Immobilienfonds unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Fonds. Während man bei geschlossenen Fonds nur über einen gewissen, festgelegten Zeitraum einzahlen kann, ist dies bei offenen Fonds zu jeder Zeit möglich. Das einbezahlte Kapital wird von einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) verwaltet und zum Bau oder zum Erwerb von Immobilien verwendet. Hierbei handelt es sich allerdings nur selten um Wohnimmobilien, sondern eher um Gewerbeimmobilien. Unter Umständen befinden sich unter den Immobilien ausländische Ferienwohnanlagen. Eine Anlage in offene Immobilienfonds ist vor allem für Kleinanleger recht interessant, da hier die Mindesteinlagen wesentlich geringer sind, als bei geschlossenen Fonds. Ferner sind hier auch die Laufzeiten wesentlich geringer. Der Gesetzgeber sieht vor, dass eine KAG das angelegte Kapital eines Kunden in mindesten 10 verschiedene Objekte investiert, so dass hier das Risiko bestmöglich gestreut wird. Auch die prozentuale Beteiligung ist gesetzlich geregelt, was letztlich auch ein großer Vorteil für den Anleger ist. Wer Anteile an einem Fonds erwirbt, bekommt von der KAG ein Zertifikat, welches im die Teilhaberschaft an diesem Fonds bestätigt. Eine eigens für ein Projekt beschäftigte Immobilienverwaltungsgesellschaft bewirtschaftet die Gewerbeimmobilie, ist bemüht, unter anderem durch die Mieteinnahmen Gewinne zu erzielen. Der Anleger ist stets über sämtliche Vorhaben "seines" Projekts informiert, ohne jedoch letztlich einen arbeitstechnischen Aufwand zu haben, was natürlich letztlich auch als ein Vorteil anzusehen ist.

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Der Artikel Sind offene Immobilienfonds die bessere Anlagemöglichkeit? in der Kategorie Versicherung / Finanzen, wurde am 23.05.2008 um 11:53 Uhr geschrieben und vom Autor Jan Richter j.richtertrendmile.com verfasst.