Liebe in der technisierten Gesellschaft
Die Liebe funktioniert nicht nach einer klaren Formel, sondern ist individuell programmierbar. Sie ist der einzige Bereich in der Gesellschaft, in dem man als komplette Persönlichkeit wahrgenommen und bestätigt wird. Man musste erst zur Erkenntnis gelangen und dies auch zulassen, dass Mann und Frau unterschiedlich sind (an Stelle des Postulats, dass sie gleich seien), um dann zu begreifen, dass man wohl imstande ist, mit dieser Unterschiedlichkeit pragmatisch umzugehen, und dass dies eine Bereicherung bedeutet. In der virtuellen Welt suchen viele der Einsamkeit zu entrinnen.Begleitet wird diese Suche und das Finden des Partners von einigen Hürden, die zu überwinden sind. Im Grunde genommen ist es der Versuch, sich freizukämpfen von allerhand Zwängen. Wenn man es dann wagt, diesen Versuch weiterzuführen und aus der virtuellen Welt in die Realität hinüber zu wechseln, hängt es von den einzelnen ab, ob wir - nun befreit von Bits und Bites - tatsächlich unseren Wunsch nach Liebe auch verwirklichen können.
Es gibt einen allgemein-gesellschaftlichen Widerspruch zwischen dem romantischen Liebesideal und der rein pekuniär bestimmten Welt der Ökonomie in der wir leben. So, wie die Konsumsphäre mehr und mehr auf romantische Gefühle abzielt, geraten die Intimbeziehungen immer stärker in Abhängigkeit von dem Erlebnis des Konsums.
Und trotzdem ist die technisierte Gesellschaft nicht nur das Problem, sondern bietet auch die Lösung. Wirklich seriöse Online-Partnervermittlungen nutzen die neuesten und effektivsten Methoden, um ganz gezielt die passenden Partner zueinander zu führen.
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Der Artikel Liebe in der technisierten Gesellschaft in der Kategorie Freizeit / Hobby, wurde am 01.04.2008 um 10:31 Uhr geschrieben und vom Autor Dr. Dorota Richter dr.richter
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