Gute Träume, schlechte Träume?

Wer Heute nach dem Wesen der Träume forscht, muss sich mit dem Begründer der Psychoanalyse, der Freuds Traumdeutung, auseinander setzen. Die klassische psychologische Theorie vertritt die Ansicht, dass Träume verdeckte Wunscherfüllung sind, die aus Angst und das wir uns ihrer schämen, verdrängt haben. Der Wegbereiter der modernen Traumdeutung versuchte eine Theorie der universalen Traumsymbolik aufzustellen. Man war davon überzeugt das die Wurzel des Sexualtriebs unseres Handelns, auch in der Welt der Träume dominieren würde. Psychoanalytiker hatten die Neigung, Träume in denen lange dünne Gegenstände vor kamen als Penis-Symbole zu interpretieren, Öffnungen als Gnus- oder Vagina-Symbole, runde Früchte als Brust-Symbole, Traum einer Zigarette als Sehnsucht nach oraler Befriedigung und dergleichen mehr. Für Freud war die Zigarette ein klares Zeichen von einem verdrängten Todeswunsch.
Heutige Traumberichte die systematisch erfasst werden, haben ergeben, dass nur gut zehn Prozent einen sexuellen Gehalt haben. Die Schlafforschung ist wie auch andere Forschungsbereiche in ganz neuen Dimensionen vorgedrungen. Heute hat man ganz andere Antworten auf Fragen oder auch ganz neue Fragestellungen, wie zum Beispiel: "warum träumen wir?"
Einige Antworten sind offenkundig geworden. Der Traum ist ein Türöffner der uns in die früheren Jahre der Kindheit versetzt.
Spielerische Denkwiese die uns als Erwachsener vollkommen fremd geworden ist, erwacht und ein Denken wie in der Kindheit stellt sich ein. Es sind Gefühle die hier eine neue Verbindung eingehen können und nicht die Vernunft, kleine Kinder kennen es noch nicht anders.

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Der Artikel Gute Träume, schlechte Träume? in der Kategorie Wissen / Lernen, wurde am 20.06.2008 um 15:15 Uhr geschrieben und vom Autor Silvia Kühn kuehntrendmile.com verfasst.