Goniurosaurus araneus
Goniurosaurus araneushttp://www.schwabinger-zoo.de
Familie: Gekkonidae (Geckos). Herkunft: Vietnam, 40 km südlich von Cao Bang, nach Berichten aber auch im kom¬pletten Norden Vietnams verbreitet. Größe: Gesamtlänge 18-19 cm, Kopf-Rumpf-Länge 11-12 cm
Beschreibung: Die wissenschaftliche Bezeichnung araneus leitet sich vom lateinischen Wort "Aranea" für Spinne ab und spielt auf die spinnenartigen, langen und dünnen Beine dieser Art an. Ihr dreieckiger, deutlich vom Körper abgesetzter Kopf trägt über den Nacken von einem Auge zum anderen verlaufend ein dunkles Band. Die beweglichen Augenlider verraten die Zugehörigkeit zur Unterfamilie Eublepha-rinae (Lidgeckos). Der schlanke, rundliche Körper weist drei goldgelbe, schwarz eingefasste Querbänder auf graugelbem bis beigem Untergrund auf. Der Schwanz zeigt auf schwarzem Grund breite weiße Querstreifen. Einheitlich cremefarben ist der Bauch. An den feingliedrigen Gliedmaßen finden sich nur rudimentäre Haftlamellen und lange, scharfe Krallen. Aktivitätszeit: Dämmerungs- und nachtaktiv. Lebensweise: Boden- und baumbewohnend. Verhalten: Im als felsig beschriebenen Herkunftsgebiet sollen sich die Tiere in schattigen Bereichen nahe ihren Höhlen, die ihnen als Tagesversteck dienen, aufhalten. Im Terrarium koten die Tiere fast immer in die gleiche Ecke, was die Reinigung erleichtert
Soziale Zusammensetzung: 1,1 / 1,2.
Geschlechtsunterscheidung: Die Männchen sind an den deutlich hervortretenden Hemipenistaschen erkennbar.
Nahrung: http://www.schwabinger-zoo.de Die Art wird mit Heimchen, Grillen, Schaben, Heuschrecken sowie Wachsmotten und deren Larven gefüttert. Regelmäßig sollten Vitamine sowie zerkleinerte Sepiaschale oder Taubengrit angeboten werden.
Terrarium: http://www.schwabinger-zoo.de Für die Haltung eignet sich ein Feuchtterrarium mit einem Substrat¬gemisch aus Sand und Erde, das leicht feucht gehalten wird. Es ist ratsam, Rück und Seitenwände mit grobem Kork zu ver¬kleiden, der den Tieren nachts als Lauffläche dient. Um der Art ausreichend Klettermöglichkeiten zu bieten, empfiehlt sich die Dekoration mit verzweigten Weinreben oder Korktronchos. Unter flachen Korkstücken oder Rindenhöhlen am Boden können sich die Tiere tagsüber verstecken. Erfahrene Halter stellen jedem Tier eine eigene Rückzugsmöglichkeit bereit und richten die Verstecke in unterschiedlichen Temperaturbereichen ein, wo sie verschiedene Luftfeuchtigkeiten aufweisen. Pflanzen dienen als Sichtschutz und verbessern das Terrarienklima. Die Tiere suchen häufig das Trinkgefäß auf, das regelmäßig mit frischem Wasser gefüllt wird. Die Terrariengröße sollte für die Haltung eines Paares auf die Kopf-Rumpf-Länge bezogen im Verhältnis (Länge x Tiefe x Höhe): 60 x 40 x 50 bemessen sein. Bei Haltung von mehr als einem Weibchen sollten pro zusätzliches Tier 15 % mehr Grundfläche hinzugerechnet werden.
Temperatur: 25-28° C, nachts 16-20° C, lokal bis 32° C.
Luftfeuchtigkeit: 70-80 %, nachts 90 %.
Beleuchtung: 10-12 Stunden.
Winterruhe: Zehn bis zwölf Wochen Winterruhe bei 18-20° C, nachts 3-5° C kühler.
Fortpflanzung: http://www.schwabinger-zoo.de Vier bis sechs Wochen nach der Paarung legen die Weibchen in der Regel zwei Eier. Die Ablage von nur einem Ei ist eher selten. Im Inkubator schlüpfen die Jungen bei 27-29° C zwischen 46 bis 61, die Mehrzahl aber nach 51 bis 53 Tagen.
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Der Artikel Goniurosaurus araneus in der Kategorie Umwelt / Natur, wurde am 28.08.2007 um 18:07 Uhr geschrieben und vom Autor Schwabinger Zoo Center info
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