Festgelder
Festgelder gehören neben den Tagesgeldern zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland. Aufgrund ihrer geringen Laufzeiten können die Anleger ihr Geld mit kurzfristiger Verfügbarkeit anlegen und erhalten im Vergleich zu Sparbüchern höhere Zinsen.Die meisten Banken bieten Festgelder mit einer Mindestlaufzeit von 30 Tagen an. Alternative Laufzeiten liegen bei 60, 90, 180 oder 360 Tagen. Während der Laufzeit ist der Festgeldzins konstant und das angelegte Geld nicht verfügbar. Die Zinsen werden in der Regel am Ende des Anlagezeitraums auf das Festgeldkonto oder das Giro-Referenzkonto überwiesen. Bei Festgeldern, die über den Jahreswechsel angelegt sind, wird ein Teil der Zinsen meist zum 31.12. ausgezahlt. Nach dem Ende des vereinbarten Anlagezeitraums kann die Bank auf Kundenweisung das Festgeld automatisch zu den dann geltenden Zinsen verlängern, meist wieder für die gleiche Anlagedauer. Wünscht der Anleger dagegen keine Prolongation, wird der Anlagebetrag zurück überwiesen.
Die Eröffnung von Festgeldkonten ist bei vielen Banken bequem über das Internet möglich. Im Gegensatz zum Tagesgeld ist bei Festgeldern meist ein Mindestanlagebetrag zu beachten, der zwischen 2.500 und 5.000 Euro liegt. Zuzahlungen sind danach aber in der Regel in beliebiger Höhe möglich. Interessant sind, entsprechend der Anlagehöhe, gestaffelte Zinssätze. Für Neukunden bieten vor allem Direktbanken einen Zinsbonus an. Generell kostenlos ist die Kontoführung. Darin enthalten ist auch ein kostenfreier Kontoauszug.
Mehr zu Festgelder
Der Artikel Festgelder in der Kategorie Versicherung / Finanzen, wurde am 02.10.2007 um 08:31 Uhr geschrieben und vom Autor Thomas Nissen thomas.nissen
gmail.com verfasst.
