Eine Obstipation muss keine Peinlichkeit sein
Wir leben in aufgeklärten Zeiten und so sollte keine Krankheit mehr ein Grund sein, im Stillen zu leiden und sich selbst in eine Situation zu begeben, in der einem aus Unwissenheit jede Hilfe verweigert wird und die Krankheit leise aber stetig zu einem immer größeren Problem wird. Selbst eine Obstipation (umgangssprachlich als Verstopfung bekannt) ist ein Krankheitsbild wie jedes andere auch. Während es für manche Menschen der Rentnergeneration geradezu zum Smalltalk und zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens gehören mag, sich über die Aktivitäten des eigenen Darms zu unterhalten, so gibt es viele jüngere Menschen, die versuchen eine Obstipation so lange zu verschweigen, wie dies nun möglich ist. Betroffenen ist es oft nicht wirklich bewusst an einer Krankheit zu leiden und schieben die Notwendigkeit therapeutische Maßnahmen einzuleiten so lange wie möglich auf. In vielen Fällen ist man sich über den Rhythmus und die Häufigkeit der Toilettengänge auch nicht bewusst oder der Betroffene meint gar, sich in dieser Hinsicht in den vergangenen Tagen in seiner Erinnerung geirrt oder schlichtweg verzählt zu haben. Doch nur wer das Thema offen zur Sprache bringt (und sei es nur dem eigenen Arzt gegenüber), der wird auch die notwendigen Hilfen bekommen um Folgeerkrankungen entgegen zu wirken. In vielen Fällen kann schon die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und etwas mehr körperliche Bewegung einen guten Beitrag dazu leisten die Darmaktivität zu verbessern. Auch mobile Klistier können in vielen Fällen ein dankbares Mittel sein, die Probleme zu vermindern.Mehr zu Eine Obstipation muss keine Peinlichkeit sein
Der Artikel Eine Obstipation muss keine Peinlichkeit sein in der Kategorie Fitness / Gesundheit, wurde am 30.06.2008 um 14:31 Uhr geschrieben und vom Autor Andreas Mettler presse
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