Die WHEA-Infrastruktur in Windows Server 2008
Zu den beachtenswerten Features, mit denen Windows Server 2008 ausgestattet ist, gehört auch die Windows Hardware Error Architecture, oder kurz WHEA. Diese soll dazu verhelfen, die Verwaltung von Fehlern an der Hardware zu vereinfachen. Bei der Untersuchung der bei Microsoft gemeldeten System-Abstürze stellte sich heraus, dass ein Teil davon Hardware-Fehlern zuzuschreiben ist, wobei eine genaue Ursache nicht auszumachen war wegen fehlender Informationen, die während des Absturzes hätten aufgezeichnet werden müssen.Hierbei soll nun die neue WHEA-Infrastruktur Abhilfe schaffen. Diese stellt einen einheitlichen Mechanismus bereit, mit dem die Fehlerquelle ermittelt und eine entsprechende Fehler-Berichterstattung durchgeführt werden kann. Dies betrifft sämtliche Geräte der Server-Plattform, u.a. auch Speicher, Prozessoren oder Busse. Die in Windows 2008 implementierte Architektur hat in ihrem Kern eine Kernel-API inne. Fehlerquellen rufen diese auf, um die Fehler zu melden. Dabei setzt die API für alle Fehler das gleiche Format voraus und protokolliert diese mit Event Tracing for Windows.
WHEA enthält außerdem PSHED, einen plattformspezifischen Hardwarefehler-Treiber. Zu diesem wird vom Kernel eine Verbindung hergestellt und eine Schnittstelle zur Firmware- und Plattform-Hardware geschaffen. Ein solcher PSHED wird von Microsoft für jede Plattform-Architektur bereitgestellt, für Itanium genauso wie für x64 oder x86.
Für Interessenten an WHEA oder anderen innovativen Funktionalitäten in Windows Server 2008 gibt es übrigens entsprechende qualifizierte Schulungen, z.B. hier - Seminar: Windows 2008 .
Gisela Bsdok bsdgi@yahoo.de
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Der Artikel Die WHEA-Infrastruktur in Windows Server 2008 in der Kategorie Computer / Internet, wurde am 02.06.2008 um 01:44 Uhr geschrieben und vom Autor Gisela Bsdok bsdgi
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