Der sozial unsoziale Beruf

Soziale Berufe waren in Deutschland eine ganze Zeitlang sehr beliebt. Auch der Beruf des Altenpflegers oder Altenpflegerin. Schließlich macht so ein Beruf ja auch Sinn, mehr Sinn, als stundenlang hinter einem PC zu hocken. Kontakt zu Menschen, eine nützliche und vor allem menschliche Arbeit, stand bei vielen als Motivation diesen Beruf zu erlernen.
Das Ganze hat sich mehr als ein wenig gewandelt. Heute ist der Beruf alles andere als beliebt. Unmenschliche Arbeitsbedingungen für beide Seiten, den Pflegebedürftigen und den Pfleger.
Schichtdienst, nahezu rund um die Uhr, weil an allen Ecken und Enden Kräfte fehlen, eine schlechte Bezahlung und Zeitdruck der kaum auszuhalten ist, machen den Beruf des Pflegers, der Pflegerin zu einer wahren Katastrophe.
Der pflegebedürftige Mensch ist da nicht besser dran. Muss er sich doch vorkommen wie eine Last, kaum mehr wie ein Mensch. 15 Minuten Zeit für eine Ganzkörperpflege am Morgen und ein paar Minuten Zeit, um noch eben schnell das Essen zu richten.
Essen auf Rädern steht schon kurz vor elf vor der Tür, hat man doch kaum gefrühstückt und medizinische Leistungen müssen im Akkord erledigt werden.
Schließlich warten ja noch 15 Patienten und bezahlt wird weniger als das Minimum.
Nein, ein sozialer Beruf in dem Sinne, ist der Pflegeberuf schon lange nicht mehr. Hier haben polnische Pflegekräfte
einen entscheidenden Vorteil, sie haben neben der neben der nötigen Qualifikation, auch noch die nötige Zeit, um diesen Beruf noch menschlich auszuüben.
Die polnische Pflegekraft kann wahlweise stundenweise oder auch für die 24 h Betreuung eingesetzt werden. Während der Urlaubszeit wird sie nahtlos von einer qualifizierten Kollegin vertreten

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Der Artikel Der sozial unsoziale Beruf in der Kategorie Fitness / Gesundheit, wurde am 14.07.2008 um 11:27 Uhr geschrieben und vom Autor Lisa Maier lisamaiersofortsurf.de verfasst.