Dendrobates tinctorius Färberfrosch (Pfeilgiftfrösch )
PfeilgiftfröschDendrobates tinctorius
Färberfrosch
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Bei dem Dendrobates tincotrius http://www.schwabinger-zoo.de handelt es sich dank seines attraktiven Aussehens um die wohl beliebteste Pfeilgiftfroschart. Die Gesamtlänge sowie die Färbung dieser Art sind je nach Herkunft sehr variabel. Die meist verbreitet Färbung ist mit weißer, gelber oder orangefarbener Zeichnung auf einem schwarzen oder blauen Grundton. Hierbei ziehen sich die Streifen den Rücken entlang und die Seiten und der Bauch erstrahlen in einem leuchtenden Blau. Allerdings gibt es so viele unterschiedliche Formen, dass es zu umfangreich ist, jede einzelne zu beschreiben. Die Gesamtlänge variiert je nach Herkunft zwischen ca. 4-7 cm. Sein Ruf klingt wie ein sehr leises Schnarren. http://www.schwabinger-zoo.de
Das Geschlecht lässt sich im direkten Vergleich bei adulten Tieren, an der Verbreiterung der Fingerspitzen bei den Männchen erkennen.
Das Gebiet das der Dendrobates tinctorius bewohnt, befindet sich im gesamten Guyana-Schild mit seinen Ländern Französisch-Guyana, Surinam und Britisch-Guyana sowie das angrenzende Brasielien. Daher sollte die Tageshöchsttemperatur 28°C nicht überschreiten und möglichst etwa zwischen 23 und 25°C liegen, sowie einer Nachtabsenkung auf Zimmertemperatur. Die notwendige Lufttemperatur von 70 - 90% wird mit täglich ein- bis zweimal überbrausen des gesamten Behälters gehalten.
Das Terrarium (Regenwaldterrarium) http://www.schwabinger-zoo.de sollte eine Größe von 50 x 60 x 50 cm (L x T x H) besitzen, da man den Dendrobates tinctorius am besten paarweise hält. Bei der Einrichtung hat man mehrere Möglichkeiten. Man kann das Terrarium ganz einfach, nur mit einem Wasseranteil und einigen Moos bewachsenen Wurzeln als Versteckmöglichkeit ausstatten, oder man stattet es aus ästhetischen Gründen aufwendiger aus. Dies kann z.B. mit der Bepflanzung mit Orchideen, Farnen, Bromelien und verschiedenen Rankpflanzen erfolgen.
Die Weibchen legen das ganze Jahr über, etwa alle 1 - 2 Wochen ca. 3-14 Eier auf einer glatten geschützten Stelle auf dem Boden ab. Besonders geeignet zu Eiablage sind schwarze Filmdosen, über Petrischalen gestülpte Tontöpfe, oder Kokosnußhälften, in die vorher ein kleines Loch als Eingang gebohrt wurde. Wenn alle geeignet Plätze fehlen, nehmen sie auch Bromelienblattachseln an. Sollte man die Art mit einer anderen vergesellschaften wollen, sollte es möglichst eine Art aus der Dendrobates quinquevittatus-Gruppe sein, da sich diese nur selten auf dem Boden aufhalten.
Die Eier dürfen nicht im Wasser schwimmen, deshalb sollten sie entnommen werden und in einer abgedeckten Petrischale aufbewahrt werden. Das Gelege muss täglich kontrolliert und ggf. nachgefeuchtet werden. Der Wasserstand sollte während der ersten Tage nur etwa 1 mm Höhe aufweisen und erst zum ende hin, kurz vor dem Schlupf der Kaulquappen, nach 10 - 20 Tagen, erhöht werden. In Behältern mit einem Volumen von 0,5 l sollten die frei schwimmenden Kaulquappen einzeln gehalten werden. Nach 100 - 120 Tagen ist die komplette Entwicklung abgeschlossen und Nachzucht verlässt das Wasser.
Zur Nahrung dienen zerhacke Tubifex, gefrorene Mückenlarven, Bachflohkrebse, Brennnesselpulver oder Zierfischfutter.
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