Welchen medizinischen Grundlagen unterliegen die Lichttherapiegeräte?

Lichtmangel führt zur einer zu großen Absonderung von Melatonin. Dieses von der Epiphyse (Zirbeldrüse) produzierte Hormon ist der Ursprung für unseren Schlafbedarf. Es ist daher auch unter dem Namen Schlafhormon bekannt. In der dunklen Jahreszeit sinkt die Lichtintensität unter 2000 Lux, woraufhin der Körper zu viel Melatonin absondert.

Man weiß heute, dass das Licht als eine Art Timer für viele Prozesse in unserem Körper wirkt. Das helle Tageslicht gelangt über das Auge und den Sehnerv, in Form von elektrischen Impulsen bis in die innere Uhr unseres Gehirns, dem suprachiasmatischen Kern (Nucleus suprachiasmaticus). Dieser verwendet die Informationen hell/dunkel und bewirkt bei anderen Gehirnstrukturen die rhythmische Verteilung chemischer Substanzen, die als Nachrichtenüberträger fungieren und Neurotransmettoren genannt werden. Auf diese Weise wird zum einen das Melatonin, übertragen, zum anderen die Neurotransmitter, Serotonin und Noradrenalin, die für die gute Laune „verantwortlich“ sind.

Das Melatonin, das für das Einschlafen sorgt, wird produziert, wenn es dunkel ist. Dagegen wird seine Produktion unterbrochen, wenn es hell genug ist.

Die Lichttherapiegeräte sind sehr leicht anzuwenden und eine Sitzung dauert zwischen etwa einer halben bis zu zwei Stunden, je nach Intensität des verwendeten medizinischen Lichttherapiegerätes. Diese medizinischen Lichttherapiegeräte erzeugen ein Licht von 2500 bis 10.000 Lux. Die Lichttherapie hilft erfolgreich bei Schlafmangel oder saisonbedingter Depression.

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Der Artikel Welchen medizinischen Grundlagen unterliegen die Lichttherapiegeräte? in der Kategorie Fitness / Gesundheit, wurde am 19.11.2008 um 20:04 Uhr geschrieben und vom Autor Solvital solvitaldeugmail.com verfasst.