Was Siemens Waschmaschinen mit Bosch verbindet
Dass in die Siemens Waschmaschinen die Technik von Bosch und Siemens einfließt, hat einen guten Grund. 1967 gründeten beide Unternehmen in Form der Siemens Bosch Hausgeräte GmbH ein Joint Venture Unternehmen, bei dem beide je die Hälfte der Anteile halten. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche kleinere Unternehmen übernommen. Das Jahr 1994 wurde zu einem der markantesten Punkte in der Geschichte der Siemens Waschmaschinen. Dort sichert man sich nicht nur das Know How der Chinesen, sondern verleibte sich auch den Hersteller Continental ein. In Deutschland fällt der Hausgerätehersteller Gaggenau unter die Kontrolle der Siemens Bosch Hausgeräte GmbH. Eine der neuesten Etappen bei der Herstellung der Siemens Waschmaschinen findet sich im Jahr 2002, als man in den Vereinigten Staaten in New Bern eine neue Produktionsstätte eröffnet. Zu dem fast zehn Milliarden Euro betragenden jährlichen Umsatz des Joint Ventures tragen nicht zuletzt die Siemens Waschmaschinen bei, die in alle Welt verkauft werden. Dass man dabei auch beim Preis punkten kann, hat man der Tatsache zu verdanken, dass man schon frühzeitig eine Reihe von Produktionsstätten in Länder mit Billiglöhnen und niedrigen Kosten ausgelagert hat. Dazu gehören neben der Slowakei auch Polen, Peru und die Türkei. Kurz nach der Jahrtausendwende bekommen die Siemens Waschmaschinen einen neuen technologischen Schub, als man sich mit dem thailändischen Hersteller Hitachi zusammen tut, der die eingebaute Elektronik sehr preisgünstig beisteuern kann. Seit 2005 engagiert sich die Bosch Siemens Hausgeräte GmbH auch in China und in Russland und legte erneut den Grundstein für eine weitere Fabrik in Polen.
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Der Artikel Was Siemens Waschmaschinen mit Bosch verbindet in der Kategorie Freizeit / Hobby, wurde am 24.11.2008 um 15:39 Uhr geschrieben und vom Autor Steffen Ehrlich steffen
torstenmaue.net verfasst.
