Twitter weiter mit Sicherheitslücken
Der Microblogging-Dienst Twitter hat nach wie vor seine Sicherheitslücken.
So wurden zwar einige geschlossen, doch tauchten prompt andere auf.
Die Fälschung der Absendernummer ist eine dieser Lücken.
Im Gegensatz zu seinem Ursprungsland - den USA, wo Twitter vorwiegend als SMS genutzt wird, muss in Deutschland der Twitter-Dienst an eine spezielle Twitter-Telefonnummer
(+49 17 6888 50505) gesendet werden.
Ein direkter Versand zu den angewählten Handys über das deutsche Mobilfunknetz funktioniert noch nicht.
Hier muss erst die eigene Handynummer eingetragen werden, diese via Eingabe eines Codes vom Empfänger bestätigt werden, damit anschließend die SMS die an die Twitter – Nummer gesimst wurden bei Twitter erscheint.
Bei der Problematik der Absenderfälschung gehen einige Dienstleister sogar soweit, das sie diesen Dienst der Fälschung von Absenderadressen, gegen Gebühr anbieten.
Einziger Schutz bisweilen ist die Entfernung der Handynummer aus den Einstellungen bei Twitter.
SMS-News von Twitter sollen durch die Eingabe einer optionalen PIN verhindert werden.
Nur leider wissen die wenigsten User von dieser Möglichkeit, da sie nur funktioniert, wenn sie vorher selbst aktiviert wurde. Für Anwender aus Europa lassen sich in den
Device - Einstellungen PIN Codes einstellen. Ist dieses geschehen, so werden nur noch SMS von Twitter akzeptiert und weitergeleitet, die mit dieser PIN beginnen. Problem in Deutschland ist zur Zeit noch, das man als Browser-Nutzer von Firefox und Safari die Eingabefelder für die Handynummer und den PIN nicht mehr sieht. Schuld daran ist die Layout Umstellung für dieses Extra der PIN Vergabe. Hilft kurzfristig nur auf Verdacht an die richtige Stelle zu klicken.
Die Vergabe einer PIN sollten alle Nutzer von Twitter übernehmen, die ihre Handy-Nummer mit ihren Twitter-Account gekoppelt haben. So ist gewährleistet das nicht jeder mit einer ihm bekannten Handynummer einfach Nachrichten versenden kann.
Bleibt noch eine kleine, soll aber der Wahrheit entsprechen, Anekdote eines Mannes aus den USA, der sich über ein Jobangebot bei Cisco via Twitter äußerte.
Zitat: "Cisco hat mir gerade einen Job angeboten! Jetzt muss ich den Nutzen eines dicken Gehaltsschecks dagegen abwägen, dass ich täglich nach San Jose pendeln und die Arbeit hassen werde“.
Kam auch prompt eine Antwort von Cisco.
Zitat : "Wer immer der zuständige Mitarbeiter in der Personalabteilung ist. Bestimmt interessiert er sich sehr dafür, dass du die Arbeit hassen wirst. Wir hier bei Cisco kennen uns mit dem Internet aus"
Ups, Fettnäpfchen lässt grüßen.
Ob der Mitarbeiter die Stelle trotzdem angenommen / erhalten hat, ist nicht übermittelt worden.
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Der Artikel Twitter weiter mit Sicherheitslücken in der Kategorie Computer / Internet, wurde am 23.03.2009 um 16:05 Uhr geschrieben und vom Autor lauenauer info
sms-worldwide.eu verfasst.
