Qualität statt Quantität beim Kinderspielzeug
Man sieht es vielen Kinderzimmern an, dass Eltern und auch die Verwandtschaft es bisweilen zu gut mit den Kindern meinen. So füllen sich die Kinderzimmer mit Spielzeug in unsäglichen Mengen und nicht selten wird das Kind auf diesem Wege schlichtweg überfordert, tatsächlich zu jedem Gegenstand oder zu einem spielerischen Angebot eine adäquate Beziehung aufzubauen. Das Rollenspiel mit Puppen und Spielfiguren kann nicht unbegrenzt auf eine Vielzahl von Charakteren ausgedehnt werden und meist sind es nur wenige Gegenstände, die tatsächlich das Gefühlsleben des Kindes erreichen und somit in der Lage sind, während des Spieles beseelt zu werden. So gilt auch beim Kinderspielzeug die Devise: Weniger ist manchmal mehr! Und so manche Mutter und nicht wenige Väter haben schon festgestellt, dass nach dem „Entschlacken“ des Kinderzimmers dem Kind das Spielen wieder mehr Freude bereitet hat, und dies, obwohl fortan weniger Spielzeug vorhanden war. Immer mehr Eltern setzen heute auf Qualität statt auf Quantität bei Gesellschaftsspielen und beim Kinderspielzeug. So gilt in vielen Familien das Holzspielzeug als die qualitativ hochwertigere Alternative zum Plastikspielzeug und vielen Eltern wird immer mehr bewusst, dass insbesondere das gemeinsame Spiel mit den Kindern einen hohen sozialen Stellenwert einnehmen sollte. So stehen Gesellschaftsspiele und Geschicklichkeitsspiele nicht nur auf der Wunschliste vieler Kinder, sondern werden auch von Eltern als angemessenes Instrument angesehen, die persönliche Beziehung zu festigen und die Wünsche, Träume und Probleme der eigenen Kinder besser kennen zu lernen.
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Der Artikel Qualität statt Quantität beim Kinderspielzeug in der Kategorie Freizeit / Hobby, wurde am 21.10.2008 um 14:33 Uhr geschrieben und vom Autor Andreas Mettler presse
mettlerweb.de verfasst.
