Kosten eines Tilgungsaussetzungsdarlehens

Sie beantragen einen Kredit für wohnwirtschaftliche Zwecke in Form eines Tilgungsaussetzungsdarlehen bei einer Bank. Bei wohnwirtschaftlichen Zwecken handelt es sich um den Bau, Umbau oder Kauf von privaten Wohnimmobilien. Dabei gibt es viel zu beachten, besonders welche Kosten ein Immobilienerwerb beinhaltet, ist vielen nicht bewusst. Das Tilgungsaussetzungsdarlehen ist, wie der Name schon verdeutlicht, ein Kredit bei dem man über die Laufzeit des Vertrages keine Tilgungsleistung zu erbringen hat. Dabei fällt der Tilgungsanteil aber nicht einfach weg sondern wird in kontinuierlichen Abständen in einen Sparvertrag eingezahlt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten zu investieren, zum Beispiel können Sie in eine Lebensversicherung die Beträge ansparen oder Sie investieren in Fonds, Aktien oder ähnlichem. Auf jeden Fall sollte Ihnen bewusst sein, dass Sie Ihren Darlehensvertrag zum Ende der Laufzeit aus diesem Sparvertrag in einer Summe tilgen müssen. Daher sollte dieser zu jenem Zeitpunkt das nötige Kapital abwerfen. Während der Laufzeit sind nur die fälligen Zinsen zu zahlen. Außer dem Tilgungsanteil und dem Zinsanteil kommen aber auch noch andere Kosten auf Sie zu. Dazu zählen, Verwaltungskosten, wie Bearbeitungs-, Schätz-, und Bereitstellungskosten sowie Notar- und Grundbuchkosten, Grunderwerbssteuer und eventuell Finanzvermittlungskosten. Wenn Sie dies alles beachtet haben, heißt das aber noch nicht, dass Sie auch ein Darlehen bekommen. Das Kreditinstitut behällt sich die Darlehensvergabe solange vor, bis Sie Ihre Bonitätsprüfung abgeschlossen hat und Sie für Kreditwürdig hält.

 


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Der Artikel Kosten eines Tilgungsaussetzungsdarlehens in der Kategorie Versicherung / Finanzen, wurde am 21.11.2008 um 10:37 Uhr geschrieben und vom Autor Robert Jacobi wagnerfinads.de verfasst.