Hunde leben dichter an der Natur als Menschen
Hunde sind Haustiere. Als solche leben sie gewöhnlich mit uns Menschen in unseren Wohnungen. Trotzdem leben sie in direkterem Kontakt mit der Natur und der Umwelt als wir Menschen.
Das äußert sich schon darin, dass Hunde keine Schuhe und keine Kleidung tragen, also immer direkten Hautkontakt mit ihrer Umgebung haben. Dann stecken sie ihre Nase einfach in alles, was ihnen interessant vorkommt, und das ist beileibe nicht immer hygienisch. In Wald und Flur gehen Hunde nur dann auf dem Weg, wenn sie unbedingt müssen. Von sich aus bevorzugen sie den Grünstreifen neben dem Weg, hohes Gras und dichtes Unterholz. Eine der Folgen dieser Naturnähe ist deshalb unter anderem ein relativ häufiger Zeckenbefall auf den Hunden.
Als Hundebesitzer muss man deswegen nicht nur gewisse Einschränkungen in der Hygiene und Sauberkeit akzeptieren, man muss auch für die Folgen der hundlichen Lebensweise geradestehen. Dazu gehört, dass man seinen Hund bürsten und striegeln muss, um Dreck zu entfernen, dass man ihn gegen Würmer und Flöhe behandeln muss und dass man gelegentlich auch Zecken vom Hund entfernen muss. Denn alle diese Parasiten fängt sich der Hund in der Natur ein. Die Schlussfolgerung, dass er dann eben diese Natur nicht mehr aus der Nähe betrachten darf, wäre allerdings falsch. Denn die Folgen einer nicht hundegemäßen Lebensweise wären deutlich gravierender als die geringe Mühe und Arbeit, die das Achten auf die Gesundheit und Sauberkeit des Hundes macht. Bevor man zum Hundebesitzer wird, sollte man eben auch über solche Dinge nachdenken.
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Der Artikel Hunde leben dichter an der Natur als Menschen in der Kategorie Umwelt / Natur, wurde am 02.01.2009 um 19:06 Uhr geschrieben und vom Autor Astrid Kurbjuweit info
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