Höhen und Tiefen der Dominikanischen Republik
Wer meint, auf einer Insel bestünde der Schwerpunkt des Tourismus nur aus Stränden und Angeboten des Wassersports, der irrt. Auch wer schwindende Höhen liebt, kommt in der Dominikanischen Republik auf seine Kosten. Der Berg Pico Duarte erreicht mit seiner Höhe von mehr als 3000 Metern Ausmaße, die vielen Gipfeln in den Österreichischen oder Schweizer Alpen um nichts nachstehen. So ist es in der Dominkanischen Republik möglich, während des selben Urlaubs anspruchsvolle Bergtouren zu erleben, aber auch erfrischenden Wassersport im Meer zu betreiben. Doch die Dominikanische Republik verschweigt auch ihre Untiefen nicht: So zeugt nur noch die nachgebildete Siedlung Altos de Chavon von den Ureinwohnern der Insel Hispaniola. Mit der Kolonisierung praktisch vollständig ausgerottet ereilte den Taino Indianern ein allzufrühes und sehr trauriges Schicksal. Hispaniola wurde insbesondere von den spanischen Kolonisten besiedelt und ein Museum nahe der Siedlung Altos de Chavon stellt sich jener unsäglichen Besiedlungsgeschichte. Die heutigen Einwohner der Dominikanischen Republik werden als Mulatten bezeichnet und stellen ein Mischvolk Europäischer und Afrikanischer Herkunft dar. Der Inselstaat lebt in erster Linie vom Tourismus und ist dabei allerdings bis heute nicht reich geworden. Insbesondere die deutliche Schere zwischen Arm und Reich ist ein Kennzeichen, das die Dominikanische Republik bis heute prägt. So soll es dem Touristen angeraten bleiben, die ärmeren Wohngebiete nur in Begleitung von Einheimischen zu betreten.
Mehr zu Höhen und Tiefen der Dominikanischen Republik
Der Artikel Höhen und Tiefen der Dominikanischen Republik in der Kategorie Urlaub / Reisen, wurde am 09.12.2008 um 15:22 Uhr geschrieben und vom Autor Andreas Mettler presse
mettlerweb.de verfasst.
