Handyüberwachung – wenn das eigene Mobiltelefon zum Spion wird

 

In einschlägigen Fernsehsendungen taucht der Satz (sinngemäß): „Mach' dein Handy aus, sonst können die uns orten!“ mitunter immer häufiger auf, was ganz klar eine Andeutung auf die Handyüberwachung darstellt. Und es dürfte sich mittlerweile längst herumgesprochen haben, dass man mit dem Mobiltelefon nicht nur telefonieren oder simsen kann. Nein, das Handy wird zwar nach wie vor in erster Linie als Kommunikationsmittel eingesetzt, aber immer häufiger auch als Spionagewerkzeug missbraucht. Denn gerade weil das Handy nun mal so beliebt ist, wenn es um die zwischenmenschliche Kommunikation geht, stellt es auch gleichzeitig für gewisse Menschen eine begehrte Quelle, um heimlich bei den Telefonaten mitzuhören oder den Inhalt einer SMS mitzulesen. Hier enden jedoch keineswegs die Möglichkeiten für die Handyüberwachung, denn häufig ist die bereits oben erwähnte Handyortung im Spiel. Ebenso wie bei dem Abhören der Telefongespräche oder dem Mitverfolgen der SMS-Nachrichten braucht es hierzu einer speziellen Überwachungssoftware und das ganz normale Handy wird praktisch in eine Art von Peilsender umgewandelt. Nur dass im Gegensatz zu einem GPS Sender, der ja sozusagen einen Fremdkörper darstellt, der heimlich an dem Fahrzeug oder an einem persönlichen Gegenstand der Zielperson angebracht wurde, ist es bei der Handyüberwachung das eigene Mobiltelefon, welches der ahnungslose Betroffene fröhlich und munter aktiv benutzt, ohne sich dabei im Klaren zu sein, welche Konsequenzen die Handybenutzung sonst noch so mit sich bringt.

 


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Der Artikel Handyüberwachung – wenn das eigene Mobiltelefon zum Spion wird in der Kategorie Politik / Wirtschaft, wurde am 22.02.2009 um 00:35 Uhr geschrieben und vom Autor Lars Maier Lars.Maier70googlemail.com verfasst.