Handyortung – heimtückische Spionage oder der Helfer in größter Not?

Man mag darüber streiten, ob des Deutschen zweitliebstes Kind der Fernsehapparat oder das Handy ausmacht. Fakt ist dagegen, dass das Mobiltelefon für viele Menschen zu einem ständigen Begleiter geworden ist, welches das Kommunikationsmittel Nr. 1 darstellt und von dem die meisten Handybesitzer sich nicht mehr trennen würden. Dies ist aber gleichzeitig auch der Grund, warum das Mobiltelefon für seinen Benutzer zu einem Risikofaktor werden kann – die Rede ist von der Handy Spionage. In kaum einen anderen Medium, außer vielleicht dem PC, werden heutzutage so viele vertraulichen Mitteilungen oder Daten abgespeichert, die sich aber mit relativ wenig Mühe ausspionieren lassen. Was für Telefonlisten oder Textnachrichten gilt, dies betrifft nicht minder das Abhören der geführten Telefongespräche. So zielt eine komplette Handyüberwachung in der Regel darauf ab, sämtliche Aktivitäten, die auf dem Handy passieren, möglichst lückenlos mit zu verfolgen. Die entsprechende Spionagesoftware macht dies auch ohne Weiteres möglich. Aber wirklich abgerundet wird die Handy Spionage erst durch die Handyortung. Denn hier ist der ahnungslose Mobiltelefon-Besitzer quasi unter einer Daueraufsicht, denn wiederum mittels der geeigneten Software kann er rund um die Uhr geortet werden. Allerdings darf so eine Handyortung nicht zwangsläufig mit der Handy Spionage gleichgesetzt werden. Es gibt durchaus Fälle, wo das Orten mit dem Handy zum Schutze des jeweils Betroffenen geschieht. So dürfte ein Schwerverletzter es seinem Retter kaum übel nehmen, wenn dieser ihn nur mit Hilfe der Handyortung gerade noch rechtzeitig aufspüren konnte.


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Der Artikel Handyortung – heimtückische Spionage oder der Helfer in größter Not? in der Kategorie Wissen / Lernen, wurde am 04.11.2008 um 01:42 Uhr geschrieben und vom Autor Gisela Bsdok abisz2gmx.net verfasst.