Erfindungen kann man nicht erzwingen
Wer kennt nicht die amüsanten Comicgeschichten aus dem Städtchen Entenhausen, in dem nicht nur die reichste Ente der Welt, sondern auch der genialste Erfinder aller Zeiten wohnt. Doch anders als in der Comicwelt, in der es jenem Erfinder gelingt die Welt fast täglich um eine bahnbrechenden Grundlagenarbeit zu bereichern, wird ein Mensch, der sich hierzulande daran versucht, eine eigene Erfindung zu entwickeln, bald schon feststellen, dass dies gar nicht so einfach ist. Viele Menschen entwickeln im eigenen Haushalt kleine aber feine Innovationen, die jedoch in vielen Fällen niemals den Entwicklungsstand eines marktfähigen Produktes erreichen. Oft ist es bereits die eigene Familie, die zur Ernüchterung des Erfinders beiträgt und feststellt, dass die vermeintlich geniale Idee doch nicht so praktisch sein mag, wie sich der Erfinder das zunächst vorgestellt hat. Andere Erfinder scheitern daran, dass ihnen ein Erfinderlexikon oder ein Erfinderwiki im Internet fehlt, mit dessen Hilfe über Begriffe wie die Patentvermarktung oder die rechtlichen Grundlagen der Gebrauchsmuster oder der Geschmacksmuster recherchiert werden könnte. Es ist nicht auszuschließen, dass es den einen oder anderen Erfinderprofi gibt, der seine geniale Idee ein Leben lang nur mit dem Umfeld seiner nächsten Mitmenschen teilt. Nach einigen Jahren mag dessen Erfindung gänzlich vergessen sein, doch es ist auch niemals auszuschließen, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein anderer Mensch mit der selben Entdeckung große öffentliche Anerkennung oder gar wirtschaftlichen Erfolg genießt.
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Der Artikel Erfindungen kann man nicht erzwingen in der Kategorie Arbeit / Beruf, wurde am 25.08.2008 um 18:26 Uhr geschrieben und vom Autor Andreas Mettler presse
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