Die Sicherheit von Spareinlagen aus aktueller Sicht
Die heutigen Kursverluste an den Weltbörsen sowie die Nachrichten über erste Beinahe-Pleiten deutscher Banken treiben Anlegern wie Sparern gleichermaßen die Schweißperlen auf die Stirn.
Immer wieder wird die Frage in den Raum geworfen, wo man angesichts der Finanzkrise sein Geld sicher anlegen kann.
Zwar sind Spareinlagen deutscher Anleger durch ein zweistufiges Sicherungssystem aus staatlicher Einlagensicherung und der über entsprechende Sicherungsfonds der einzelnen Sparkassen- und Bankenverbände abgesichert, jedoch zeigt sich anhand deren Kapitalausstattung, dass sie die Pleite einer größeren Privatkundenbank nicht auffangen könnten.
Trotzdem müssen Anleger ihr Geld nicht voller Panik unterm Kopfkissen horten. Zum einen gilt nach heutigem Kenntnisstand die Pleite einer Großbank in Deutschland noch als unwahrscheinlich, und zum anderen würde selbst in diesem Extremszenario die Absicherung der Einlagen durch andere Banken und den Staat erfolgen.
Das jedenfalls geht aus Erklärungen entsprechender Experten vom heutigen Tage hervor. Besonders der Staat wird im Falle einer solchen Bankenpleite eingreifen, schon um Verbraucher vor Verlusten zu bewahren und das Vertrauen in das System aufrecht zu erhalten.
Wer sein Geld sicher anlegen, also etwa ein Tagesgeldkonto oder ein Sparbuch eröffnen möchte, der kann das ruhigen Gewissens tun. Zwar kann niemand vorhersagen, was morgen passiert, doch sind Spareinlagen bei Sparkassen und Banken nach Wertpapieren des Bundes die sicherste Anlageform, die Sparern derzeit zur Verfügung steht.
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Der Artikel Die Sicherheit von Spareinlagen aus aktueller Sicht in der Kategorie Versicherung / Finanzen, wurde am 29.09.2008 um 22:51 Uhr geschrieben und vom Autor Daniel Franke info
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