Ceuta – ein Stück Spanien auf Marokko

Marokko liegt in Afrika umgeben vom Atlantik im Westen und der Mittelmeerküste im Norden und grenzt im Süden an die Sahara. Wer sind dafür entschieden hat, seinen Jahresurlaub auf Marokko zu verbringen, wird sich jedoch manchmal dem Gefühl nicht entziehen können, sich eher in Spanien aufzuhalten, als in einer Region Afrikas. So ist die Stadt Ceuta im Norden Marokkos auch als die „spanischte Stadt“ des Königreiches bekannt. Die Stadt trug früher den Namen „Sebta“, was übersetzt der Zahl sieben entspricht und der Anzahl der Hügel der Djebel Moussa-Bergkette entspricht. Die Stadt zeichnet sich durch spanische Architektur aus, marokkanische Bauwerke sind in Ceuta praktisch nicht mehr zu finden. Anstelle von Moscheen befinden sich die christlich geprägten Kirchen wie die „Nuestra Senora de Africa“ in Ceuta. Seit dem Jahre 1580 befindet sich die Stadt unter spanischer Herrschaft, die bis heute nicht an Marokko zurückgegeben worden ist. Der wichtige Verbindungspunkt zwischen Europa und Afrika war schon zu früheren Zeiten ein beliebtes Ziel für Eroberungen und Besetzungen und ein strategisch wichtiger Schauplatz für verschiedene Machtkämpfe. Heute stellt Ceuta ein beliebtes Reiseziel für den mitteleuropäischen Touristen dar, bietet er doch mit dem Aussichtspunkt Monte Hacho einen weiten Blick über die marrokanische Küste hinweg und für den sportlich ambitionierten Reisenden viele attraktive Angebote des Wassersports.


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Der Artikel Ceuta – ein Stück Spanien auf Marokko in der Kategorie Urlaub / Reisen, wurde am 03.12.2008 um 12:54 Uhr geschrieben und vom Autor Andreas Mettler pressemettlerweb.de verfasst.