Babygymnastik

In der Schwangerschaft macht man sich so allerhand Gedanken um sein Baby - angefangen bei Fragen wie "Welchen Namen gebe ich ihm?" über "Wie erziehe ich es am besten?" bis hin zu Wünschen wie "Hoffentlich wird es ein gesundes Kind". Bei letzterem ist es Ihnen möglich, Ihrem Kind zu einer normalen Entwicklung des Körpers zu verhelfen - durch Babygymnastik.
Ein Baby unterliegt nach der Geburt unbewussten Reflexen, welche sich ab dem dritten Lebensmonat nach und nach zurückbilden müssen. Dazu gehören der Fußgreifreflex, der Handgreifreflex, der Streckreflex und der Seitenreflex. Dieses Auflösen der Reflexe benötigt Training. Besonders viel Übung erfordern das Stabilisieren in der Bauchlage, das Drehen, das Krabbeln und das Rollen.
Bei der Babygymnastik werden unter anderem diese Aspekte trainiert. Körperwahrnehmung und Bewegungsabläufe wie Hocken, Krabbeln, Greifen und Sitzen werden spielerisch geschult. Die Eltern lernen unter sachkundiger Anleitung, wie sie Beine, Füße und Arme ihres Babys sanft bewegen und dadurch trainieren. Durch passende Lieder und Reime werden die Übungen als Spiel gestaltet. Des Weiteren lernen die Eltern, was sie durch das Training bewirken können. So werden durch die Babygymnastik der Bewegungsapparat und die Muskeln gekräftigt. Durch die Übungen vertieft sich auch die Atmung und Spannungen werden sich lösen. Haltungsprobleme und Fehlstellungen machen sich dadurch bereits früh bemerkbar.
Sind auch Sie schwanger und möchten Ihrem Baby einen möglichst guten Start ins Leben geben, dann sollten Sie auf alle Fälle ab dem dritten Monat mit ihrem Kind zur Babygymnastik gehen, sodass es ohne Verzögerung und spielerisch lernt, seinen Körper zu beherrschen.


Mehr zu Babygymnastik

Der Artikel Babygymnastik in der Kategorie Wissen / Lernen, wurde am 20.10.2008 um 17:39 Uhr geschrieben und vom Autor Andrea Huber bzaustriagmx.at verfasst.